Kickboxen

Trainingszeiten:
Montag, 19:30 - 21:00 Uhr

In den Ferien findet gewöhnlich kein Training statt (nur nach Absprache).


Trainingsort:
Dojo Tirschenreuth in der Mittelschule
Friedhofweg 1
95643 Tirschenreuth




Trainer


Thomas Reiter




Marvin Seitz

Deutscher Meister Kickboxen 2010
Europameister Kickboxen 2011




Was ist Kickboxen?

Kickboxen als Wettkampfdisziplin ist auf das Jahr 1974 zurĂŒckzufĂŒhren. In diesem Jahr einigten sich die GrĂŒnder des Weltverbandes WAKO, Mike Anderson, Georg F. BrĂŒckner und andere, auf ein neues, stilĂŒbergreifendes Kampfsystem mit SchutzausrĂŒstung. Durch ein einheitliches Regelwerk wurde es möglich, dass die unterschiedlichen Kampfsysteme wie z.B. Taekwondo, Karate, Kung Fu, usw. sich im sportlichen Wettkampf miteinander messen können. So entstand ein neuer Wettkampfsport, der zunĂ€chst den Namen Sportkarate trug. SpĂ€ter wurde er umbenannt in Kickboxen. Aber nicht nur fĂŒr den Wettkampf eignet sich das Kickboxen, auch die Steigerung der Fitness sind ein großer Faktor fĂŒr viele, sich fĂŒr diesen Sport zu entscheiden.

Wettkampfarten
Semikontakt (Pointfighting):
Point Fighting ist eine Kampfdisziplin bei der zwei KĂ€mpfer gegeneinander antreten mit dem primĂ€ren Ziel definierte Punkte durch kontrollierte, erlaubte Techniken mit Schnelligkeit, AgilitĂ€t und Fokus zu erzielen. Die Hauptcharakteristika sind Schnelligkeit und Technik. Der Wettkampf im Point Fighting sollte mit gut kontrolliertem Kontakt durchgefĂŒhrt werden. Es ist eine technische Disziplin mit gleicher WertschĂ€tzung fĂŒr Hand- und Fußtechniken. Die Techniken (SchlĂ€ge und Tritte) werden streng kontrolliert. Bei jedem gĂŒltigen Punkt (Treffer mit erlaubtem Teil der Hand oder des Fußes auf ein erlaubtes Ziel mit erlaubter Technik) unterbricht der Hauptkampfrichter den Kampf, wenn zwei Punktrichter mit ihren Fingern die Anzahl der erzielten Punkte anzeigen, indem sie auf den KĂ€mpfer deuten.
Leichtkontakt: Leichtkontakt ist die Vorstufe zum Vollkontaktkickboxen als Trainings- und Wettkampfform. Es handelt sich in der vollen Bedeutung des Wortes um absoluten Leichtkontakt, d. h. saubere und gut kontrollierte Techniken, die explosiv und kraftvoll mit leichtem Kontakt treffen mĂŒssen. Die WettkĂ€mpfer kĂ€mpfen fortwĂ€hrend bis der Hauptkampfrichter das Kommando „ stopp“ oder „ break“ gibt. Sie nutzen Techniken des Vollkontakts und Pointfightings, die gut kontrolliert auf die erlaubten TrefferflĂ€chen ausgefĂŒhrt werden. Es wird gleicher Wert auf Hand- und Fußtechniken gelegt. Die Zeit lĂ€uft fortwĂ€hrend. Der Hauptkampfrichter wertet nicht mit, seine Aufgabe ist es fĂŒr die Einhaltung der Regeln zu sorgen. Drei Punktrichter werten den Kampf.
Vollkontakt: Vollkontakt ist eine Disziplin im Kickboxen, bei der das Ziel darin besteht den Gegner mit voller Kraft und StĂ€rke zu schlagen. SchlĂ€ge und Kicks mĂŒssen erlaubte TrefferflĂ€chen mit Fokus, Geschwindigkeit, Absicht und solidem Kontakt erreichen. Der Kampf findet im Ring statt. Der Ringrichter ist fĂŒr die Sicherheit des KĂ€mpfers und die Einhaltung der Regeln verantwortlich. Vollkontaktkickboxen ist das Bekenntnis zur absolut höchsten Stufe eines sportlichen Zweikampfes mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen. Ein verantwortungsbewusstes Reglement unter Wahrung sportlicher GrundsĂ€tze schafft die Voraussetzung sportlich fairer KĂ€mpfe.
(Quelle: WAKO Deutschland, www.wako-deutschland.de)


Links
WAKO Deutschland: www.wako-deutschland.de
BKO: www.kickboxen-bko.de